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Maderotherapie Schmerzen: Tut Madero weh?

Mittlerweile ist die Maderotherapie in aller Munde. Zu Recht, denn es gibt tatsächlich keine Massage welche so wirkungsvoll und effektiv Cellulite bekämpft – und dann noch in einer solch kurzen Zeit. Wenn eine Therapie innert 14 Tagen bis zu 70% Cellulite reduzieren, den Körper straffen und formen sowie das allgemeine Wohlbefinden wiederherstellen kann stellt man sich sehr schnell die Frage: Bereitet Maderotherapie Schmerzen? Spätestens wenn man das Werkzeug erblickt hören wir oft:

Tut Madero nicht weh? Ist Maderotherapie nicht schmerzhaft?

Prinzipiell kann man die Frage mit einem klaren Nein beantworten. Nun aber die Frage: Ab wann kann man einen Schmerz als Schmerz definieren und wie empfindet jemand welche Art von Schmerzen.

Gerne möchten wir ein paar Faktoren kurz erläutern.

Wie ist die Schmerzempfindlichkeit?

Jeder hat einen anderen Pegel an Schmerzempfindlichkeit. Somit kann es sein, dass jemand Schmerzen empfindet bei einem Vorgehen wo der andere fast gar nichts wahrnimmt. Eine richtig durchgeführte Maderotherapie ist zwar energisch aber nicht schmerzhaft. Die ersten drei Sitzungen, vor allem die erste Behandlung könnte man eher als unangenehm wie als schmerzhaft definieren. Wieso? Weil Madero eine andere Art von speziellen Druck auf das Bindegewebe ausübt, welche man nicht kennt und sich deshalb eher als unangenehm resultieren kann. Der Maderotherapeut sollte die Massage jedoch so durchführen, dass es bis zum Schluss angenehm bleibt und die Maderotherapie keine Schmerzen bereitet.

Wie sieht das Bindegewebe aus?

Je nachdem wie das Bindegewebe ist, ist man empfindlicher oder entspannter während der Madero Behandlung. Je schwächer, verfilzter oder verklebter das Bindegewebe, desto intensiver nimmt man die Maderotherapie war. Von Behandlung zu Behandlung wir das Bindegewebe ebenfalls positiv beeinflusst, deshalb ist es äusserst wichtig, dass die Therapie nicht mit vollstem Druck gestartet wird und so die Maderotherapie auch keine Schmerzen auslöst.

Welche Art von Celluliten wird bekämpft?

Es gibt verschiedene Arten von Cellulite, welche sich an diversen Zonen ansiedeln. Wässerige Cellulite und adipöse Cellulite können schneller reduziert werden wie faserige Cellulite. Faserige Cellulite sind schwieriger loszuwerden, da sie schon länger vorhanden sind, sehr kompakt und oftmals durch die Verkettung schmerzhaft sind. Dies ist ein weiterer Grund, weshalb Madero stellenweise unangenehm sein kann, da die Cellulite-Ketten durchbrochen werden müssen.

Beine mit Orangenhaut

Frühere Anti-Cellulite Behandlungen

Wurden bereits Anti-Cellulite Behandlungen in Vergangenheit durchgeführt? Behandlungen in Vergangenheit können die Intensität sowie Wirkung der Madero Massage ebenfalls beeinflussen. Falls beispielsweise regelmässige Lymphdrainage durchgeführt wird, zirkuliert auch das Bindegewebe und die Madero Massage sollte sehr gut vertragen werden. Falls es operative Eingriffe (Fettabsaugung, etc) oder Verletzungen in Vergangenheit gegeben hat sollte die Madero Massage vor allem bei der ersten Behandlung sanfter durchgeführt werden. 

Nochmals zusammengefasst wie es mit Maderotherapie Schmerzen aussieht

Je nach Schmerzempfinden kann die Madero Massage bei der ersten Behandlung eher als unangenehm empfunden werden. Es kommt darauf an wie der Körper die Madero Massage wahrnimmt und wie lange es dauert bis die Fettdepots durchbrochen und der Lymphfluss aktiviert wurde. Dieses unangenehme Gefühl sollte jedoch ab der dritten Therapie abnehmen, ansonsten wird die Madero Massage zu streng durchgeführt. Bei einer zu streng oder auch falsch durchgeführten Madero Massage können blaue Flecken bzw. Blutergusse auftauchen. Verletzungen sind ganz klar nicht das Ziel einer Madero Massage und der Therapeut sollte deshalb die erste Behandlung vorsichtiger durchführen. Somit nochmals; Nein eine Maderotherapie sollte nicht schmerzen, weh tun oder kaum aushaltbar sein. Zu ausgezeichneten Resultaten kommt man nur, wenn die Maderotherapie mit richtigem Druck, Tempo sowie Technik durchgeführt wurde.

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